Modul 5.1

Cross Border Transactions - Negotiations

Einleitend werden die hohe Relevanz von Cross Border Transactions und deren Herausforderung an die Beratungspraxis verdeutlicht: Grenzüberschreitende Transaktionen bringen eine Vielzahl von Schwierigkeiten mit sich, die zumeist darauf beruhen, dass die tatsächlichen, kulturellen und rechtlichen Besonderheiten verschiedener Staaten zu berücksichtigen sind. Außerdem machen grenzüberschreitende M&A-Transaktionen im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und Vernetzung des Marktes nicht nur bei großen, sondern zunehmend auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen einen wesentlichen Anteil der Gesamttransaktionen aus.
Die Vorlesung befasst sich zunächst mit den an Cross Border Transactions typischerweise beteiligten Akteuren, die jeweils über unterschiedliche Qualifikationen verfügen und infolgedessen unterschiedliche Rollen spielen können. Sodann erfolgt eine Einführung in die unterschiedlichen Verhandlungstaktiken und -stile sowie deren jeweilige Vorteile und Risiken. Außerdem wird eine Vielzahl von weiteren, sich gegenseitig bedingenden und bei jeder grenzüberschreitenden Transaktion zu berücksichtigenden Faktoren erörtert. Zu den wichtigsten zählen dabei insbesondere der (rechts-)kulturelle Hintergrund der beteiligten Personen sowie deren Sprachkenntnisse.

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Dozenten:

Prof. Dr. Gerhard Wegen, LL.M.

Prof. Dr. Gerhard Wegen, LL.M.
Gleiss Lutz, Stuttgart

Termin:

18. Juni 2009
14.00 - 18.15 Uhr

Modul 5.2

Internationale Unternehmenskäufe (Deutschland - USA/Niederlande/Frankreich/GB)

Die Vorlesungen zum internationalen Unternehmenskauf bauen auf der Vorlesung "Cross Border Transactions - Negotiations" auf und gehen auf länderspezifische Besonderheiten im Verhältnis Deutschland - USA/Niederlande/Frankreich/GB ein. Zunächst wird auf das auf grenzüberschreitende Unternehmenskäufe anwendbare IPR eingegangen und diskutiert, inwieweit kollisionsrechtlichen Problemen durch eine Rechtswahl (Vertragsstatut) begegnet werden kann, und wo zwingende Grenzen liegen (z. B. beim Gesellschaftsstatut, Art. 37 S. 1 Nr. 2 EGBGB). Hierzu erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Streit zwischen der Sitz- und der Gründungstheorie sowie mit der neuesten Rechtsprechung des BGH und des EuGH (Überseering; Inspire Art). Nachdem die maßgeblichen Problemfelder bei der vertraglichen Gestaltung von grenzüberschreitenden Sachverhalten herausgearbeitet worden sind, werden schließlich noch die bei der Ausformulierung zu berücksichtigenden Gepflogenheiten thematisiert. Ein Beispiel hierfür bildet die im Common Law (USA, GB) geltende Parole Evidence Rule.

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Dozenten:

Johannes Buntjer

Johannes Buntjer
Lovells, Amsterdam

Richard Cliff

Richard Cliff
Eversheds LLP, London

Hilary Foulkes

Hilary S. Foulkes
Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP & Affiliates, Frankfurt a. M.

Christian Klein

Christian Klein
Granrut Avocats, Paris

Termin:

19. Juni 2009
08.30 - 17.30 Uhr
20. Juni 2009
08.30 - 12.30 Uhr

Modul 5.3

Manager in M&A-Transaktionen

Die Veranstaltung beleuchtet die rechtliche und wirtschaftliche Stellung von Managern in M&A-Situationen. Dies erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der Interessenkonflikte des Managements in Management-Buy-Out-Transaktionen (MBO), wobei sowohl Interessenkonflikte zwischen Management und Altgesellschaftern als auch Treuepflichten innerhalb der Bieterkonsortien erörtert werden. Sodann wird der Einsatz von Management-Anreizsystemen als Konfliktlösungsmöglichkeit aufgezeigt. Hierbei werden die wirtschaftlichen Ziele aus Kapitalgeber- und Managersicht behandelt, des Weiteren wird ein Überblick über die Gestaltungsinstrumente vermittelt.

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Dozenten:

Philipp von Braunschweig, LL.M.

Philipp von Braunschweig, LL.M.
P+P Pöllath + Partners, München

Dr. Benedikt Hohaus

Dr. Benedikt Hohaus
P+P Pöllath + Partners, München

Termin:

16. Juli 2009
14.00 - 18.15 Uhr
17. Juli 2009
08.30 - 12.30 Uhr

Modul 5.4

Private Equity Transactions

Die Vorlesung behandelt Private Equity Transactions und beleuchtet die vielschichtige Rolle dieses Anlagekonzepts für die Unternehmensentwicklung. So werden die unterschiedlichen Phasen (Gründung des Unternehmens, seine Expansion, Internationalisierung, Ausgliederung von Unternehmensanteilen usw.) erörtert, in denen ein Bedarf nach Zugabe von Eigenkapital entstehen kann. Dies schließt auch den sog. Early Stage-Bereich und damit das Venture Capital mit ein. Die sich bei überwiegend durch Fremdkapital finanzierten Unternehmensübernahmen, Leveraged Buy-Out (LBO), ergebenden Besonderheiten werden dargestellt. Dabei werden die bereits im Zusammenhang mit den MBO und MBI in der Vorlesung über Manager in M&A-Transaktionen dazu angestellten Überlegungen vertieft.

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Dozenten:

Dr. Frank Thiäner

Dr. Frank Thiäner
P+P Pöllath + Partners, München

Termin:

17. Juli 2009
13.15 - 17.30 Uhr

Modul 5.5

Joint Venture

Ausgehend von einer betriebswirtschaftlichen Analyse der Motive und Vorzüge von Joint Venture-Kooperationen für die beteiligten Unternehmen, die beispielsweise in der signifikanten Reduktion des Insolvenzrisikos liegen können, werden die Joint Ventures in ihren rechtlichen Besonderheiten erörtert. Dabei werden die möglichen Kooperationsformen im Einzelnen vorgestellt und die möglichen Unterschiede in Art und Umfang der Beteiligung behandelt. Vor allem werden die maßgeblichen Unterschiede zwischen Contractual Joint Venture und Equity Joint Venture sowie die typischen Schlüsselprobleme bei der Haftung, Bilanzierung, Gründung und Finanzierung herausgearbeitet. Darauf aufbauend werden die entscheidenden Parameter entwickelt, anhand derer in der Praxis die Auswahl der für ein konkretes Projekt optimalen Kooperationsform erfolgen kann. Schließlich werden im Rahmen eines Fallbeispiels der Ablauf der Kooperationsverhandlungen und die wesentlichen Inhalte eines Joint Venture-Vertrages im Detail besprochen.

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Dozenten:

Dr. Claus Elfring

Dr. Claus Elfring
Ernst & Young, München

Dr. Bernd Mayer

Dr. Bernd R. Mayer
Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP & Affiliates, München

Termin:

18. Juli 2009
08.30 - 12.30 Uhr

Modul 5.6

Abwehrmaßnahmen bei feindlichen Übernahmeangeboten

Dieser Teil des Moduls behandelt die Abwehrmaßnahmen bei feindlichen Übernahmeangeboten. Anhand einer aktuellen Fallstudie wird die Frage, welche präventiven und repressiven Maßnahmen gegen ein feindliches Übernahmeangebot nach deutschem Recht möglich sind, ausführlich erörtert.

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Dozenten:

Dr. Claus Elfring

Dr. Claus Elfring
Ernst & Young, München

Dr. Bernd Mayer

Dr. Bernd R. Mayer
Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP & Affiliates, München

Termin:

18. Juli 2009
13.15 - 15.30 Uhr