Die Vorlesung „Handels- und Steuerbilanzrecht I“ behandelt die Grundlagen des Bilanzrechts nach dem HGB sowie die Grundzüge des Rechts der steuerlichen Gewinnermittlung. Der Schwerpunkt liegt bei den §§ 242 - 256 HGB und den §§ 4 - 7g EStG unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs. Grundlagen sollen in den Bereichen der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, des Maßgeblichkeitsgrundsatzes, der Aktivierung, Passivierung und Bewertung von Wirtschaftsgütern und der Korrekturen der Bewertung gelegt werden. Vorteilhaft sind Grundkenntnisse der Buchführung. Vorausgesetzt werden Kenntnisse des Einkommensteuerrechts (vor allem über das System der Einkunftsarten), die in Modul 1 vermittelt wurden.
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Aufbauend auf der Vorlesung „Handels- und Steuerbilanzrecht I“ sollen die dort gelegten Grundlagen ergänzt und vertieft werden. Die Darstellung umfasst Vertiefungen sowie Einzel- und Spezialfragen in den Bereichen der Aktivierung, Passivierung, Bewertung und Korrekturen. Des Weiteren werden Einzelprobleme im Zusammenhang mit dem Maßgeblichkeitsgrundsatz dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung aktueller Entwicklungen und Entscheidungen im Handels- und Steuerbilanzrecht.
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In der Einführungsveranstaltung zum betriebswirtschaftlichen Teil des Studiengangs liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Investition und Finanzierung, wobei unter Darstellung der finanzmathematischen Grundlagen und mit Hilfe verschiedener Beispiele Methoden der Investitions- und Finanzierungsrechnung aufgezeigt werden. Auch die bilanzielle Abbildung der entsprechenden Vorgänge findet im Rahmen der Einführung Berücksichtigung.
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Aufbauend auf den Vorlesungen Handels- und Steuerbilanzrecht I und II soll diese Vorlesung einen Überblick über die Steuerbilanzpolitik geben. Unter Steuerbilanzpolitik versteht man die zielgerichtete, durch Wahrnehmung gesetzlich zulässiger Wahlrechte bewirkte Beeinflussung des im Rahmen einer Steuerbilanz zu ermittelnden bzw. auszuweisenden steuerpflichtigen Gewinns. Nach einer Einordnung der Steuerbilanzpolitik in die Unternehmenspolitik wird auf die Ziele Steuerbarwertminimierung, Nettokapitalwertmaximierung und Gewinnegalisierung eingegangen. In einem weiteren Abschnitt werden zunächst die Handelsbilanzpolitik und deren Instrumente dargestellt. Darauf aufbauend werden die Instrumente der Steuerbilanzpolitik erarbeitet. Hierbei werden die gesetzlichen Wahlmöglichkeiten und Ermessens- bzw. Schätzungsspielräume in der Steuerbilanz erläutert und ihre Wirkung auf den Steuerbarwert dargelegt.
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