JurGrad organisiert seit sieben Jahren die Masterstudiengänge der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und bietet derzeit sechs Masterstudiengänge an: Mergers & Acquisitions, Private Wealth Management, Real Estate Law, Steuerwissenschaften, Versicherungsrecht sowie Wirtschaftsrecht & Restrukturierung. Da sich die Studiengänge in erster Linie an junge Berufstätige richten, sind sie als Blockveranstaltungen konzipiert, die einmal pro Monat immer von donnerstags bis samstags stattfinden. Seit dem Beginn in 2002 ist die Nachfrage ständig gestiegen und inzwischen haben 662 Absolventen die Studiengänge erfolgreich abgeschlossen.
Aber noch nie waren die Anfragen – sei es per E-Mail oder Telefon – und auch die tatsächlichen Bewerbungen so hoch wie heute. „Sicher hat sich unser Angebot inzwischen rumgesprochen, aber die Wirtschaftskrise trägt auch ihren Teil dazu bei. Denn rückläufige Konjunktur und entsprechende Auftragslagen fördern ein wichtiges Gut zutage: Zeit. Es scheint momentan für die Interessierten leichter zu sein, ihre Arbeitgeber selbst von ambitionierten Weiterbildungsplänen wie dem Besuch eines berufsbegleitenden Masterstudiums zu überzeugen“, stellt Kirsten Schoofs, Geschäftsführerin von JurGrad, fest. Die Anfragen kommen von allen Seiten, aus allen Branchen und Regionen. Aber es gibt Tendenzen. Der Studiengang Versicherungsrecht wird beispielsweise eher von Mitarbeitern aus Versicherungsunternehmen angefragt und weniger aus Kanzleien. Ganz oben auf der Bildungsliste stehen Mergers & Acquisitions, Real Estate Law und Steuerwissenschaften.
JurGrad erhält Bewerbungen aus der ganzen Bundesrepublik und aus dem Ausland. Ein Teilnehmer des Studiums Real Estate Law fliegt sogar regelmäßig aus Moskau ein.
Gerade jetzt gibt es gute Gründe, die Chancen für eine qualifizierte Weiterbildung zu nutzen und mit dem Abschluss eines „Master of Laws“ (LL.M.) oder „Executive Master of Business Administration“ (EMBA) zu krönen.
„Immer wieder bekommen wir Rückmeldungen von unseren Teilnehmern, dass ihre Arbeitgeber von den Studiengängen überzeugt sind und sich bereit zeigen, ihren Mitarbeitern die Teilnahme durch Freistellung oder gar finanzielle Unterstützung zu ermöglichen. Darüber hinaus hören wir gerne, dass die Studiengänge der JurGrad durchaus ein Sprungbrett für Beförderungen und Ausweitung der Verantwortungsbereiche sind“, so die Geschäftsführerin.
JurGrad könnte zurzeit mehr Bewerber annehmen als geplant, aber das Unternehmen bleibt seinen Prinzipien treu. Die Teilnehmerzahl wird auch in Zukunft nicht mehr als 40 Personen pro Kurs übersteigen. Denn diese Limitierung ist – neben den renommierten Dozenten aus Wissenschaft und Praxis – eine der tragenden Säulen für den hohen Qualitätsstandard. Statt auf Quantität setzt JurGrad lieber auf die Qualifikation der Teilnehmer.
Dennoch wird es in absehbarer Zukunft zu einer Expansion und zweifachen Premiere kommen. Während die Studiengänge Mergers & Acquisitions und Steuerwissenschaften im Herbst dieses Jahres bereits zum achten Mal stattfinden, starten im Sommer 2010 erstmalig die Weiterbildungsprogramme Altersvorsorge und Medizinrecht.
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